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MIS-C – COVID-19-Folge bei Kindern

MIS-C – COVID-19-Folge bei Kindern

 

An COVID-19 erkranken nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche. US-amerikanischen Forschern ist es zu verdanken, dass man bereits ein Jahr nach dem Beginn der COVID-19-Pandemie mehr über die Folgen von einem schweren Verlauf einer Corona Erkrankung bei jungen Menschen, aber auch bei erwachsenen Covid-19-Patienten weis. Es ist hier vor allem ein Syndrom, das nach einer SARS-CoV-2 Erkrankung abzeichnen kann, was zunehmend Eltern und Medizinern Sorge bereitet und offenbar nur junge Personen betrifft – und zwar MIS-C. Es handelt sich hier um ein von US-Forschern entdeckte Krankheitsbild, das unmittelbar in Verbindung mit einer Infektion mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht werden kann und weitere Bezeichnungen hat, wie

 

  • Paediatric inflammatory multisystem syndrome temporally associated with SARS-CoV-2 infection (PIMS-TS)
  • PIMS für Paediatric inflammatory multisystem syndrome
  • PMIS für Paediatric multisystem inflammatory syndrome

 

Ähnlichkeiten beim Risiko weist diese Corona-Virus Erkrankung, die oft nach dem Abklingen der SARS-CoV-2 Infektion bei Kindern mit der Neue Kinderkrankheit Kawasaki-Syndrom auf. Das die eine oder andere Covid-19-Krankheit legt bei den meisten Ärzten daher die Vermutung nahe, dass junge Personen am Kawasaki-Syndrom leidet. Über die ersten Fälle der Neue Krankheit, dieses dem Kawasaki-ähnliche Phänomen wurde im November 2020 in den USA berichtet und später auch in London Großbritannien. Das war im Frühjahr 2020. In Deutschland waren zu diesem Zeitpunkt noch keine Fälle bei Kindern aufgetreten, die sich zwischenzeitlich mit COVID-19 infiziert hatten. Es ist heute allerdings davon auszugehen, dass es auch in Deutschland bereits solche Fälle gab in der ersten Corona-Welle, da wenn sich Jugendliche mit COVID-19 infizieren die Infektion oftmals symptomfrei verläuft bzw. nur wenige der unter 18-Jährigen mit einem schwerem Verlauf sogar ins Krankenhaus müssen. Letztlich lässt sich aber nur unter Beobachtung der erkrankten Kindern feststellen, ob es in deren Körper irgendwelche Anzeichen für ein Infektion gibt bzw. es Krankheit gibt, die darauf schließen lassen, dass die unter 18-Jährigen im Laufe der Krankheit noch andere nicht typische Virus Krankheiten entwickeln. In den USA waren jedenfalls im Frühjahr 2020 schon mehr als hundert Fälle von Kindern bzw. unter 18-Jährigen bekanntgeworden. Besonders stark betroffen war damals New York City, wo viele dieser betroffenen Kinder und junge Personen lebten. Wenig später jedoch schien die Welle dieses MIS-C Syndroms auch nach Europa überzuschwappen bzw. es war wohl eher so, dass nach dem Bekanntwerden der Fälle in den USA auch hierzulande und im übrigen Europa vermehrt auf Anzeichen von MIS-C geachtet wurde. Todesfälle wie in den USA gab es in Europa allerdings bis heute nicht in Zusammenhang mit der Krankheit. Dennoch wird heute vermehrt auf junge Personen geachtet, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, ob diese nicht – auch noch nach dem Abklingen der Viruskrankheitssymptome – Anzeichen von Multisystem Inflammatory Syndrom in Children ausprägen. Dabei sind die Anzeichen heute allen Ärzten auf der Welt geläufig, da die WHO schon im Mai 2020 auf diese Krankheit offiziell hinwies und die Ärzte aufforderte in Bezug auf was Erfahrungen und Fälle angeht mit der WHO in Kontakt zu bleiben. Als großes Problem wird MIS-C allerdings bis heute nicht gesehen – weder bei der WHO noch in den meisten Ländern der Welt.

 

Wichtig ist in Bezug auf die die Aufklärung der Erziehungsberechtigte. Denn die meisten unter 18-Jährigen werden nicht im Krankenhaus unter Aufsicht gegen COVID-19 behandelt für den Fall, dass sie sich infiziert haben, sondern können, weil sie keine schweren Verläufe aufzeigen im häuslichen Umfeld gepflegt werden. Wenn allerdings die COVID-19 Erkrankung beginnt sich zu verschlimmern beim junge Personen sollte natürlich auch in diesem Fall das Krankenhaus informiert werden und eine Behandlung der COVID-19-Erkrankung möglicherweise im Krankenhaus fortgesetzt werden.

 

Syndrom besser verstehen

Um MIS C als Folge von COVID-19 aber besser zu verstehen ist natürlich Information sehr wichtig. Und diese Information muss den Erziehungsberechtigten ebenso gegeben werden, wie auch den Erziehern und den Lehrern. Denn diese Folge von COVID-19 beim junge Personen kann noch einige Wochen nach der Genesung von COVID-19 hervortreten, sozusagen plötzlich und unerwartet und kann so leicht als eine andere Krankheit bedeutet werden. Es liegt dann vor allem an den Ärzten und eben auch an der Beobachtungsgabe der Erziehungsberechtigte, der Erzieher und der Lehrer, damit möglicherweise ausgeschlossen werden kann, dass es sich um MIS C handelt. Ein ganz eindeutiges Symptom für diese COVID-19- Infektion folge bei Kindern gibt es leider nicht. Bis heute ist zudem unklar, inwieweit ein Zusammenhang mit der COVID-19- Infektionbesteht. Und vor allem ist nicht klar, warum nicht ein Symptom der Krankheit auch bei Erwachsenen festgestellt wird, sondern davon nur unter 18-Jährige betroffen sind. Es ist aber durchaus nicht ganz ausgeschlossen, dass auch bei Erwachsenen dieses Coronavirus Erkrankung auf die eine oder andere Weise durchaus zutreffend ist. Denn auch ältere Menschen leiden lange nach COVID-19 an Schwäche. Und Schwäche ist dabei das Symptom, auf das Erziehungsberechtigte, Lehrer und Erzieher achten sollten, wenn bekannt ist, dass beim junge Personen zuvor das Coronavirus diagnostiziert wurde. Die Krankheit kann dabei als längst überstanden gelten und erst nach einigen Wochen hervortreten, nachdem das der junge Personen bereits wieder genesen ist.

 

Der Grund warum angenommen wird, dass es möglich ist, dass eine Art von Multisystemic Inflammatory Syndrome in Children auch bei Menschen mittleren Alters und bei älteren Menschen auftritt, sind bestimmte Risikofaktoren, die Sprösslinge und auch Menschen mittleren Alters und ältere Menschen gemeinsam haben. Hierzu gehören:

 

  • dunkle Hautfarbe
  • Übergewicht

 

Diese möglichen Risikofaktoren erklären letztlich auch, warum die Anzahl von Kindern, die an de Krankheit leiden und in Deutschland leben und in anderen Ländern, in denen es nicht so viele Menschen mit dunkler Hautfarbe gibt, doch so gering ist. Diese Risikofaktoren belegt allerdings eine Studie aus den USA.

 

Welche Krankheiten treten auf?

Kinder, die an COVID-19 erkranken und als Patient ins Krankenhaus kommen, stehen grundsätzlich unter Beobachtung was das eine oder andere Symptom angeht, weil zum Beispiel bei einem negativ ausgefallen PCR-Test aber vorhandenen Coronavirus Symptomen eine Corona-Infektion naheliegt. Erziehungsberechtigte müssen auch nach der überstandenen COVID-19 auf folgende Krankheiten achten:

 

  • Entzündungskrankheit wie Hautausschlag an Händen, Füßen und Mund
  • beidseitige, nicht eitrige Bindehautentzündung
  • Schock
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Funktionsstörung des Herzmuskels
  • schweren Entzündungen des Herzbeutels
  • Entzündung der Herzklappen
  • Hohe Entzündungswerte
  • Fieber
  • Magen-Darm-Probleme (Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
  • Hypotonie

 

Liegt ein Symptom aus dieser Liste vor, sollte das junge Personen oder der junge Erwachsene sofort zu einer weitergehenden Untersuchung ins Krankenhaus. Denn auch wenn COVID-19 überstanden ist, bedeutet das noch lange nicht, dass die unter 18-Jährien wieder gesund sind. Und wer schon Erfahrung mit dem Kawasaki-Syndrom hat als Elternteil, der sollte bei einem solchen Symptom und einem auf SARS-CoV-2 positiv getesteten junge Personen umgehend ärztlichen Rat suchen. In vielen Fällen handelt es sich um MIS-C, was beim Coronavirus als schwerer Verlauf eingestuft wird.

 

Dies gilt natürlich auch dann, wenn die COVID-19 Ansteckung schon Tage zurückliegt und der junge Personen eigentlich als gesund gilt und vielleicht auch schon wieder in Schule oder Kita war. Wie die Studie aus den USA zeigt, kann Multisystemic Inflammatory Syndrome in Children auch Wochen nach dem Abklingen von COVID-19 abzeichnen. Es handelt sich somit bei dieser Infektion um eine als Spätfolge von COVID-19 anzusehenden Krankheit, die wie schon erläutert auch durchaus bei älteren Menschen und Menschen mittleren Alters in einer gewissen Form abzeichnen kann, nur dass diese Krankheit beim Auftritt bei unter 18-Jährigen eben einen Namen hat.

 

Die Krankheit MIS-C: die zweite Welle von SARS-CoV-2 verursacht einen starken Anstieg der Fälle in Großbritannien.

MIS-C steht für “Multisystemic Inflammatory Syndrome in Children” (Multisystemisches Entzündungssyndrom bei Kindern) und ist eine neue Krankheit, die mit einer SARS-CoV-2-Infektion bei Jugendliche während der COVID-19-Pandemie 2020 einhergeht.

Die zweite Welle von SARS-CoV-2 hat zu einem deutlichen Anstieg der Fälle von Multisystemic Inflammatory Syndrome in Children in England geführt. Seit Anfang Januar sind täglich zwischen zwölf und fünfzehn Jugendliche an dem neuen postviralen Syndrom erkrankt. Auch in Deutschland hat die Zahl der MIS-C-Fälle im Vergleich zum Frühjahr zugenommen. In England scheint sich die Krankheit weiter auszubreiten. Wie die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, wurde seit Anfang Januar täglich bei 12 bis 15 Jugendliche dieses neue postvirale Syndrom diagnostiziert. Die meisten Fälle sind in London und Südostengland aufgetreten, wo unter anderem die britische Variante des Coronavirus B.1.1.7 verbreitet ist. Darüber hinaus müssen jetzt mehr Fälle von im Krankenhaus behandelt werden. Die Kliniken hätten während der zweiten Welle durchschnittlich 100 Jugendliche pro 7 Tage aufgenommen. Im vergangenen April waren es nur etwa 30 junge COVID-19 Patienten. Die Tatsache, dass die Zahl der MIS-C-Fälle im Krankenhaus gestiegen ist, sollte die Eltern nicht beunruhigen, sagt Elizabeth Whittaker. Es bleibt selten und wir denken nicht, dass Eltern sich Sorgen machen sollten, da es viel wahrscheinlicher ist, dass ihr Jugendliche nicht betroffen ist”, sagte der klinische Dozent für pädiatrische Infektionskrankheiten und Immunologie am Imperial College in London gegenüber The Guardian.

Wird MIS-C durch eine Corona-Infektion verursacht?

Die Kinderkrankheit ist in Europa auch als PIMS (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) bekannt. Es wird oft mit dem Kawasaki-Syndrom verglichen, weil ähnliche Covid-19-Symptome wie Hautausschlag und Fieber hervortreten. Das Kawasaki-Syndrom ist eine Gefäßentzündung der kleinen und mittleren Arterien. Während das Kawasaki-Syndrom meist Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren betrifft, sind von MIS C Kinder im Alter von null bis 19 Jahren betroffen. Es ist überraschend, dass die Krankheit erst im Verlauf der Corona-Pandemie auftrat. Die Frage, ob eine Sars-CoV-2-Infektion der Auslöser für die Krankheit ist, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Ein Zusammenhang mit der Corona-Krise scheint jedoch plausibel, so die europäische Gesundheitsbehörde ECDC.

Weitere Fälle von MIS C auch in Deutschland gemeldet

Nicht nur in England, sondern auch in Deutschland stieg die Zahl der erkrankten junge Menschen während der zweiten Corona-Welle an. Dies zeigen die Daten der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), die ein MIS-C-Fallmeldetool entwickelt hat. Der bisherige Höchststand war Anfang Dezember mit 18 Fällen der Krankheit. Im Vergleich dazu waren es im Frühjahr, während der ersten Corona-Welle, in der Spitze noch fünf Fälle. Da PIMS in einem bestimmten Zeitintervall nach einer akuten Sars-CoV-2-Infektion auftritt, werden diese Zahlen in den nächsten Wochen ebenfalls etwas ansteigen “, sagte Jakob Armann von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Dresden der Redaktion Netzwerk Deutschland: „Trotzdem bleibt PIMS eine relativ seltene Krankheit, die in den meisten Fällen auch gut behandelt werden kann.“ Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit wurden in Deutschland noch nicht gemeldet. Der Kinderarzt schließt aus, dass die aufgetretene Virusvariante B.1.1.7 die Situation in Deutschland verschlimmern könnte: Bisher gibt es keine verlässlichen Daten, dass die britische B.1.1.7-Mutation zu schwereren Verläufen oder häufigeren Auslösern von PIMS führt Bei den junge Menschen.

 

Fazit – Unsicherheit beunruhigt

Im Frühjahr 2020 trat eine Krankheit zutage in der Folge von COVID-19 bei unter 18-Jährigen, die die Elternschaft natürlich beunruhigt. Als hätten die Erziehungsberechtigten nicht schon mit Homeschooling im Lockdown und auch ihrer eigenen Arbeit in Zeiten des Wütens der Corona-Pandemie genug zu tun, tritt mit dieser Krankheit auch noch etwas zutage, was sehr beunruhigend klingt. Es ist den meisten Erziehungsberechtigten seelisch schon zu viel zu erfahren, dass ihr junge Personen an COVID-19 erkrankt ist. Dann heißt es auch noch bangen, dass das Kind, außer dass es COVID-19 übersteht, nicht auch noch eine Folgekrankheit bekommt. Wie bereits erläutert ist es vor allem bei COVID-19 bei junge Personen sehr schwer diese Krankheit zu erkennen bzw. die Anzeichen dafür. Denn viele COVID-19 Fälle bei junge Personen verlaufen nahezu symptomfrei. Das bedeutet, dass viele SARS-CoV-2 Fälle unentdeckt bleiben, der junge Personen aber trotzdem andere anstecken können.

 

Die US-Studien der US-Gesundheitsbehörde  und Infektiologie aus den USA, die es zu dieser Krankheit gibt, das auch nach einer COVID-19 Ansteckung bei junge Personen abzeichnen kann, ist da auch wenig ermutigend. Denn auch diese Studie besagt, dass weil eben viele SARS-CoV-2 Ansteckungen bei junge Personen unentdeckt bleiben, lässt die Vermutung zu, dass diese Krankheit bei vielen junge Personen ebenfalls unentdeckt bleibt und die Krankheiten anderen Krankheiten zugeschrieben werden. Die Studie besagt aber auch, dass von dieser Krankheit meist nur junge Personen mit bestimmten Risikofaktoren betroffen sind – Hautfarbe und Übergewicht hat man im Rahmen der Studie inzwischen ausgemacht. Und das wiederum macht doch vielen Erziehungsberechtigten Mut, dass die Kinder, wenn sie an COVID-19 erkranken, nicht zwangsläufig unter dieser Krankheit leiden. Bisher wurden in Europa auch sehr wenige Fälle entdeckt, bei denen die Krankheiten nach einer COVID-19 Ansteckung bei unter 18-Jährigen auftraten und zudem einen schweren Krankheitsverläufen nahmen in der Folge der eigentlichen Viruserkrankung. Doch die Unsicherheit bei den Erziehungsberechtigten bleibt natürlich. Und es ist genau diese Unsicherheit aufgrund von so wenigen Fakten und einer einzigen wirklich aussagekräftigen Studie, die es darüber bisher gibt. Erziehungsberechtigte können aber hoffen, dass es bald wohl eine weitere Studie gibt. Zudem gibt es über diese Krankheit infolge der Virusinfektion auch zahlreiche Einzelberichte von Ärzten aus der ganzen Welt, die sehr aussagekräftig sind.

Wie funktioniert der Corona Nachweis

Um eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 nachzuweisen gibt es viele Möglichkeiten bzw. Testverfahren. Der Nachweis ist jedoch nicht gleich zuverlässig bei den verschiedenen Testverfahren. Es gibt den PCR-Test, den PCR Corona-Schnelltest, den Antigen-Test und den Antikörper Test. Dabei können Nachweise entstehen, die positiv sind, aber auch falsch-negative Ergebnisse sind möglich sowie negative Ergebnisse.

 

Die Testverfahren im Überblick

Die PCR-Tests dienen dem direkten Erregernachweis. Dabei werden die auf recht genauster Weise in Laboren analysiert. Diese Labore machen seit März 2020 nichts anderes, als täglich solche Virus Proben zu analysieren. Diese Testmethode gilt als der „Goldstandard“ unter den Testverfahren, die für die Feststellung von einer COVID-19 Erkrankung als Nachweis zur Verfügung stehen.

 

Noch nicht so lange auf dem Markt sind die PCR-Schnelltests. Diese Tests nutzen die gleiche Methode wie die PCR-Tests, allerdings in einer deutlich vereinfachten Form. Die Nachweise werden dabei unabhängig von Laboren erstellt und können daher auch flexibel eingesetzt werden. Diese Tests gelten als sehr genau und geben auch einen sehr eindeutigen Hinweis auf eine COVID-19-Infektion. Das Ergebnis von diesen Tests liegt binnen von 15 bis 30 Minuten vor. Diese Virus Tests werden allerdings nur von medizinischen Fachpersonal durchgeführt. Seit einiger Zeit ist es möglich sich in der Apotheke testen zu lassen. Online bestellen kann man diese Tests nicht. Für das zuhause testen sind diese Tests auch nicht geeignet. Ein Labor ist bei dieser Art von Testverfahren nicht involviert.

 

Noch einfacher geht es mit dem Antigentest einen Nachweis für eine mögliche SARS-CoV-2 Infektion. Mit Absicht wird hier geschrieben „eine mögliche“. Denn diese Corona-Schnelltests gelten anders als die PCR-Schnelltest für einen Nachweis von Corona als weniger zuverlässig, können aber auch in der Apotheke gemacht werden seit kurzer Zeit. Diese Corona-Schnelltests sollen nun verstärkt den Bürgern zugänglich gemacht werden, was wiederum dazu beitragen kann, dass es Hoffnung für weitere Öffnungen von Geschäften und vielleicht auch der Gastronomie und der Hotelbranche gibt. Ein solcher Virus Antigentest liefert binnen von 15 bis 30 Minuten ein Ergebnis. Ins Labor muss keine Probe geschickt werden. Anders als der PCR-Test gilt diese Art von der Schnelltests allerdings als weniger genau. Wenn der Test positiv ausfällt, sollte auf jeden Fall ein Corona-Test auf der Basis des PCR-Verfahrens gemacht werden, um ganz sicher zu sein, dass keine Corona-Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

 

Antikörper Tests gibt es auch. Bisher kommen diese Tests in Deutschland allerdings wenig zum Einsatz. Grund dafür ist, dass mit diesen Tests lediglich eine bereits überstandene Infizierung mit SARS-CoV-2 nachgewiesen werden kann. Massentests wie in einigen anderen Ländern gibt es in Deutschland bisher nicht. Diese Tests schlagen auch nur dann an, wenn sich gegen COVID-19 bereits durch eine durchgemachte Erkrankung entsprechende Antikörper gebildet haben.

 

Alle vier Testvarianten haben in Zeiten der COVID-19 Pandemie das Ziel, dass eine Virusinfektion festgestellt wird, damit der jeweilige Patient isoliert werden kann oder entsprechend behandelt wird im Krankenhaus. Vor allem die Schnelltests sollen künftig dabei helfen die Pandemie einzudämmen und die Inzidenz je 100.000 Einwohner auf einem möglichst geringen Level zu halten. Die Suche nach Antikörpern indes eignet sich nur dazu, dass eine möglicherweise vorhandene Durchseuchung der Bevölkerung erkannt und registriert wird. Auch dies ist für mögliche Lockerungen im Lockdown sehr wichtig.

 

Alle diese Tests spiegeln jedoch eine Momentaufnahme wider. Das heißt, am nächsten Tag kann aus einem Getesteten ein Patient werden, weil das Virus erst nach zwei bis drei Tagen aktiv wird und eine hohe Virenlast produziert, die mit der Hilfe der Tests zu einem positiven Ergebnis führen. Grundsätzlich gilt: Die positiven PCR-Tests müssen ernstgenommen werden und werden es auch. Doch letztlich sind es nur diese Testergebnisse, die auch beim RKI in die Statistik einfließen und täglich die Zahl der Neuinfizierten darstellen.

 

Wodurch entscheidet sich der COVID-19 Antigen Test – Nachweis?

Wie aussagekräftig ein Corona-Test ist entscheidet sich anhand von vielen Kriterien. Die wichtigsten Testkriterien sind die Sensitivität und die Spezifität des jeweiligen Testverfahrens. Danach sind – das trifft nicht nur auf das Corona Virus zu – besonders aussagekräftig die Tests, die über eine hohe Spezifität und eine hohe Sensitivität verfügen von ihrem Verfahren aus. Das sind nach der Meinung von vielen – auch nach dem Robert-Koch-Institut – die PCR-Tests. Doch was bedeuten Sensitivität und Spezifität?

 

Als Spezifität wir die Genauigkeit eines Tests bezeichnet, also ob alle gesunden getesteten Personen auch als gesund erkannt werden. Die Sensitivität indes gibt Auskunft darüber, ob alle infizierten Menschen auch als infiziert erkannt werden. Nach diesen Kriterien ist eine infizierten Person wirklich nur dann ein Corona Patient, wenn das Virus ohne Zweifel nachgewiesen werden konnte, das heißt, wenn der COVID-19 Nachweis auch wirklich positiv ist. Ein PCR-Test hat eine Sensitivität von 98 Prozent. Entsprechend werden 98 von 100 am Coronavirus erkrankte Menschen auch erkannt bzw. erhalten ein Testergebnis, das positives ist. Zwei der getesteten Personen erhalten indes ein negatives Testergebnis, obwohl alles dafürspricht, dass Sie sich mit dem Coronavirus ebenfalls infiziert haben.

 

Im Hinblick auf die Spezifität ist es so, dass eine gesunde, also wenn sie nicht mit dem Coronavirus infiziert ist, auch als gesund ausgewiesen wird durch den Test und entsprechend eine negative Antwort erhält. Ein PCR-Test hat dabei eine Spezifität von 95 Prozent. Das bedeutet, dass 95 von 100 Menschen, die getestet wurden, auch eine negative Antwort erhalten. Fünf Personen indes erhalten ein positives – bzw. falsch-positives Testergebnis. Gerade in der Vergangenheit hat dieser Anteil von 5 Prozent bei einigen Menschen doch zu sehr großem Ärger geführt. Denn auf der einen Seite treiben diese das positive falschen Testergebnisse natürlich die Inzidenzen in dem jeweiligen Landkreis in die Höhe und auf der anderen Seite gilt die Person, die ein Testergebnis, das positive falsch ist, erhalten hat, als COVID-19 Patient und muss sich isolieren. Das bedeutet auch, dass die Person nicht zur Arbeit gehen kann und die Verwandten, die mit im Haus oder der Wohnung leben entweder auch zum Test müssen oder sich ebenfalls in Quarantäne begeben müssen. Die Regelungen sind hier teils von Bundesland zu Bundesland und von Landkreis zu Landkreis verschieden. In der Regel treffen die Gesundheitsämter die Entscheidung darüber, was mit den Verwandten geschieht und auch ob ein Ergebnis das positive falsch ist, für den SARS-CoV-2 wiederholt wird.

 

Ob ein Ergebnis im Allgemeinen zuverlässig ist, darüber entscheiden aber nicht nur die testspezifischen Kriterien, sondern auch Vortestwahrscheinlichkeit. Diese Größe gibt an, wie hoch das geschätzte Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus für die betroffene Person tatsächlich war oder ist. Diese Vortestwahrscheinlichkeit ergibt sich aus dem Umfeld der betroffenen Person, wie dem Arbeitsumfeld und über wie viele Kontakte der Betroffene vor einer möglichen SARS-CoV-2 Ansteckung verfügte.

 

Entscheidend, ob ein SARS-CoV-2 Antigentest überhaupt ein zuverlässiges Ergebnis bringt, hängt auch davon ab, wann die Person getestet wird. Grund dafür ist die Virenlast, die in den verschiedenen Phasen einer SARS-CoV-2 Ansteckung unterschiedlich hoch ist. Zu Beginn – also zwei bis drei Tage nach der Ansteckung mit dem Coronavirus ist die Virenlast noch sehr gering in den meisten Fällen. Auch ein ins Labor gegebener Test, der mit dem PCR-Verfahren analysiert wird, findet in der Regel noch keinen eindeutigen Nachweis, da der RT-PCR Wert und der CT-Wert so gering sind, dass es nicht ausreicht die Probe zu den Zahlen der COVID-19-Fälle zu zählen. Auch beim Abklingen der Erkrankung ist die Virenlast nicht mehr so hoch. Auch dies kann zu einem falsch-negativem Ergebnis führen.

 

Eine weitere Rolle spielt die korrekte Probenentnahme. Der Nasen-Rachen-Abstrich muss beim Nehmen der Probe nämlich korrekt durchgeführt werden. Das heißt, das Teststäbchen muss recht tief in den Nasen-Rachen-Raum eingeführt werden. Für den Patient ist dies sehr unangenehm. Beim Corona-Antigentests nach dem PCR-Verfahren ist aber die korrekte Entnahme der Probe unerlässlich, da sonst im Labor kein korrekter bzw. richtiges Ergebnis erzielt wird bei der Analyse, weil bei einer nicht korrekt durchgeführten Entnahme der Probe in der Regel zu wenig Material, also Virenlast aufgenommen werden.

 

Das ist auch ein großes Problem, das sich künftig bei den Corona-Schnelltests ergeben wird. Denn kaum ein Mensch steckt sich schließlich freiwillig ein recht langes Stäbchen in die Nase und puhlt dann auch noch in der Nase herum. Dies führt, wenn das Laien durchführen in der Regel dazu, dass eine korrekte Probenentnahme nicht erfolgt für den Schnelltest. Es ist dabei egal, ob es sich um einen Antigentest oder Antikörper Test handelt. Im Krankenhaus ist es zum Beispiel so, dass vor der Aufnahme jeder Patient mit einem Schnelltest auf eine SARS-CoV-2 Ansteckung getestet wird. Und auch Besucher in Seniorenheimen oder Pflegeheimen nutzen heute den Schnelltest, um zu ihren Angehörigen Zutritt zu erlangen. Ein Labor muss dabei nicht in Anspruch genommen werden und auch nicht ein Mitarbeiter einer Apotheke. In solchen Einrichtungen testet zwar auch medizinisches Personal, wobei das Ergebnis schon nach wenigen Minuten vorliegt. Dort legen für die Korrektheit der Entnahme der Probe aber auch geübte Hände das Stäbchen an und schieben es in den Rachen. In einigen Krankenhäusern ist es auch möglich die PCR-Methode bei Testung für den Patient durchzuführen. Darüber hinaus kommt im Krankenhaus auch der schnellere Antigen-Test zum Einsatz.

 

Bald testen Laien

Wenn es nach der Vorstellung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht, dann können bald alle Bürger sich selbst mit einem Schnelltest den Weg freimachen zu Veranstaltungen oder auch ins Restaurant. Auch die Veranstalter und die Gastronomen träumen schon regelrecht von der reichhaltigen Verfügbarkeit der Antigen-Schnelltests. Wie sich das allerdings mit den Antigen-Schnelltests in der Realität umsetzen lässt, darüber kann bisher nur spekuliert werden. Dabei kann man schon heute sehen in der Praxis, wie gut Schnelltests in Krankenhäusern und auch in Heimen funktionieren. Die Frage ist dann nur, ob man dem Ergebnis von Schnelltests auch zu 100 Prozent vertraut. Tatsache ist bei mehr als 82 Millionen Einwohnern in Deutschland wird es schwer werden, dass jeder vor dem Gang ins Restaurant schnell noch in die Apotheke geht, um sich vom dortigen geschultes Personal einen Antigen-Test machen zu lassen. Es ist wie schon gesagt eine Momentaufnahme, die man mit dem Corona-Schnelltest erhält und auch der Test, der über Tage im Labor liegt und negativ ausfällt, kann nur als Momentaufnahme gewertet werden. Dennoch werden neben der Corona-Impfung auch in die Schnelltests derzeit große Hoffnungen gesetzt, um wieder ins normale Leben zurückzufinden nach und nach und aus dem Lockdown herauszukommen. Viel bekannt ist über den Antigen-Test für Zuhause noch nicht. Es wird aber schon darüber informiert, dass es sich nicht um Abstriche, sondern wohl um Gurgel- oder Spucktests handelt, die als Schnelltest wahrscheinlich zunächst in der Apotheke angeboten werden und später vielleicht auch online bestellt werden können. Zu hoffen ist hier, dass mehr und mehr jeder Patient von der SARS-CoV-2 Virus Station in den Krankenhäusern entlassen wird bzw. nicht mehr so viele Patienten ins Krankenhaus müssen.

 

FFP2 Maske – auch nach Corona-Nachweis immer noch tragen

Welche Atemschutzmaske für wen geeignet ist und was diese kann – das war mit dem Beginn der Coronakrise ein Thema, mit dem sich alle auseinandersetzen mussten. Dabei war das Thema Maske schon für viele Menschen vorher ein Thema. So tragen und trugen schon vor der Corona-Pandemie, die im Februar 2020 ihren Lauf nahm, viele Arbeitnehmer eine FFP2 oder eine FFP3 Maske. Diese FFP-Masken sind CE-zertifiziert und sind hoch-wirksam gegen die Abwehr von Partikel und Stäuben in der Luft. Diese feinen Stäube aus der Luft fallen in vielen Industrieunternehmen an. Mit dem Ausbruch der zahlreichen Coronavirus SARS-CoV-2 Infektionen wurde plötzlich klar, dass ein regelrechter Mangel gerade an FFP-Masken in Deutschland besteht. Denn neben den Industriearbeitern wird eine solche Maske auch von Pflegekräften und Ärzten im täglichen Umgang mit Verletzten, Risikogruppen und älteren Menschen benötigt. Hergestellt wird ein Mundschutz nach FFP-Standard nach einer DIN EN Norm. In den USA entsprechen die N95-Masken dem FFP2-Standard.

 

Hohe Schutzfunktion durch FFP-Masken

Die FFP3-Atemschutzmasken mit Ventil gelten dabei als ideal, haben eine einfache Handhabung und werden vorrangig auch vom Robert-Koch-Institut für den Umgang mit SARS-CoV-2 Patienten empfohlen und sind auch Teil für die persönliche Schutzausrüstung gemäß der EU-Verordnung von Pflegenden und Ärzten in Kliniken und Pflegeheimen. Zur PSA gehört auch der Schutz der Hand. Geschützt wird die Hand durch Handschuhe. Andere Menschen können durch das Tragen speziell von einer FFP3 Maske allerdings nicht geschützt werden. Denn das Ventil, über das eine solche Atemschutzmaske verfügt, schützt den Träger zwar selbst vor dem Virus, nicht aber die Menschen, mit denen der Träger in Kontakt kommt. Das heißt, ist der Träger infiziert mit dem Virus, bringen auch die FFP3-Masken nichts. Aus diesem Grund sieht das RKI auch vor, dass im Zuge des Kampfes gegen die Pandemie FFP-Masken ausreichend sind. Diese schützen sowohl den Träger, wie auch dessen Umwelt. Dabei ist der Schutz von einer solchen Atemschutzmaske auch schon alleine so hoch, weil eine solche Schutzmaske lediglich über eine Gesamtleckage von maximal 22 Prozent verfügt. Das heißt, die Schutzfunktion von einem solchen Atemschutz liegt bei mindestens 80 Prozent. OP-Masken, die aus Papier sind, schützen hier noch weniger, ebenso wie die allseits beliebte Community-Maske. Für den Einsatz im normalen Klink- und Pflegebereich sind OP-Masken und eine andere Art Maske daher auch nicht zugelassen. DIY-Masken sind allenfalls für Besucher in Kliniken zugelassen. Es handelt sich hier um die einfachste Form einer Mund-Nasen-Bedeckung, die nur eine bedingte Schutzfunktion haben. Der Trage-Komfort von einem solchen Mundschutz ist allerdings häufig bequemer, als die von einer Maske mit einer FFP2 Schutzklasse.

 

Das heißt, der Schutz von einer FFP Maske ist zwar hoch gegen SARS-CoV-2, der Trage-Komfort wird allerdings meist als eher unangenehm empfunden. Auch, wenn die Atemschutzmaske aus Stoff besteht auch Bänder für den perfekten Sitz auf dem Face hat. Die Dauer des Tragens von einer solchen Halbmaske sollte möglichst auf das geringste Maß reduziert werden. Grund dafür ist der Atemwiderstand und dass der Stoff sehr fest 1 ist.

 

Hohe Kosten bei FFP2-Masken

Im Vergleich zu einer sogenannten Alltagsmaske sind die Kosten pro Stück für eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 und 3 im Frühjahr 2020 stak angestiegen. Der Preis war sehr stark geklettert, so dass es sogar Kliniken teils unmöglich war die Kosten dafür aufzubringen. Zudem war der Mangel von den Mengen her fatal geworden, da die Handelskette zu China im Frühjahr 2020 fast vollständig zum Erliegen kam. Seit August 2020 hat sich der Preis pro Stk. wieder etwas näher auf dem Vor-Pandemie-Niveau eingependelt für das Stk. partikelfilternde Halbmasken.

 

FFP-Masken richtig tragen

Ein weiteres sehr großes Thema in Sachen Atemschutzmaske ist nicht nur die Frage welche Maske wie gut schützen kann und wie teuer der Preis für ein Stück der Mund-Nasen-Schutzmasken ist, die Partikel aus der Luf filtern können. Ein weiteres großes Thema in diesem Bereich ist auch das richtige bzw. das falsche Tragen von einer Schutzmaske, und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine Alltagsmaske oder um FFP-Masken handelt. Wichtig ist – damit der Atemschutz auch schützen kann, dass er richtig getragen wird. Grundsätzlich geht die Tragetechnik schon aus der Bezeichnung Mund-Nasen-Schutz hervor. Das heißt, eine Atemschutzmaske muss auf jeden Fall über Mund und Nase gezogen werden. Nur dann kann die Luft, die eventuell mit Viren belastet ist, nicht mehr durch die Mask an das Gesicht dringen. Die Alltagsmasken sind dabei mindestens das, was die Maskenpflicht verlangt im Alltag beim Einkaufen etc. zu tragen.

 

 

Das Corona Testverfahren ist sehr wichtig

SARS-CoV-2 macht es noch immer nötig, dass in Deutschland täglich viele Corona-Testungen durchgeführt werden müssen. Diese Testverfahren sind durch die Nationale Teststrategie festgelegt, wobei sich deren Vorgaben seit Frühjahr 2020 immer mal wieder geändert hat. Grund dafür ist, dass es immer mehr Erkenntnisse darüber gibt, wer getestet werden muss. Darüber hinaus gibt es seit einigen Monaten auch neue Testverfahren, die den PRC-Test zwar nicht überflüssig machen, aber dafür sorgen, dass COVID-19 schneller womöglich erkannt wird, wenn es ein Cluster gibt. Die Rede ist von sogenannten Schnelltests. Diese gibt es sogar in drei Formen – den Antigentest und den Antikörpertest sowie den PCR-Schnelltest. Bei den Schnelltests ist es so, dass das Ergebnis bereits nach wenigen Minuten und nicht erst nach Tagen vorliegt. Einen sicheren Nachweis für eine Infektion mit COVID-19 bietet dabei aber nur der PCR-Schnelltest. Der Vorteil von einem solchen Schnelltest liegt damit auf der Hand: Dieses Testverfahren ermöglicht auch vielleicht bald den unbeschwerten und sicheren Zutritt zu Schulen, Kitas und zu anderen Einrichtungen, wie inzwischen schon Pflegeheimen und Altenheimen zwecks Besuch der dort lebenden bzw. betreuten Menschen. Gerade über die Schnelltests muss nach sich als Laie bisher aber noch einen Überblick verschaffen, das PCR-Verfahren jeder kennt und vielleicht sogar schon wahrgenommen hat, wenn der Verdacht bei ihm nahelag, dass er sich mit COVID-19 erkrankt hat. Und jeder, der einen solchen Schnelltest schon einmal gemacht hat, der weiß, wie langwierig die Zeit des Wartens auf das Ergebnis von diesem Schnelltest sein kann. Es sind nicht nur bange Stunden, sondern bange Tage, die man sogar in Isolation verbringt, weil man auf Anordnung des Gesundheitsamtes bereits in Quarantäne geschickt wurde, weil man eventuell fürchten muss, dass man sich eine COVID-19-Infektion eingefangen hat. Bei einem solchen COVID-19-Verdacht wird grundsätzlich ein Schnelltest nach dem PCR-Verfahren angeordnet. Hier die vier Testverfahren ein bisschen näher erklärt:

 

Das PCR-Verfahren

Das Testverfahren, das der infizierten Person und seiner Umwelt und auch den Behörden Sicherheit über eine tatsächliche Infektion mit dem Coronavirus gibt, ist der PCR-Test. Es handelt sich hier um das Verfahren nach der Polymerase-Kettenreaktion und es handelt sich gleichzeitig um das derzeit sicherste und am häufigsten angewendete Verfahren zur Testung von einem Verdachtsfall auf eine Infizierung mit dem Coronavirus. Bei diesem Corona-Test wird als Probe ein Abstrich aus dem Mund-Rachen-Raum genommen oder es handelt sich um einen Nasen-Rachen-Abstrich. Es kommt hier ganz auf den Zeitpunkt der Probenentnahme an. Ist sicher, dass die Ansteckung mit Coronavirus SARS-CoV-2 schon länger als sieben Tage zurückliegt, ist die Virenlast in der Nase in der Regel nicht mehr so hoch und gilt als weniger aussagekräftig. Der Abstrich für den PCR-Test aus dem tiefen Mund-Raum indes bringt in der Regel eine höhere Virenlast hervor.

 

Ausgewertet werden die Proben für den PCR-Test in einem Labor. Dies gibt dieser COVID-19 Testung eine besonders hohe Sicherheit beim Testergebnis. Dennoch kann auch dieser Corona-Test ein falsch liegender Nachweis sein. Denn ganz ausgeschlossen ist beim PCR-Test nicht, dass es zu falsch-negativen oder falsch-positiven Ergebnissen kommt. Die Gründe dafür können verschieden sein. Es kommt vor allem auf den Zeitpunkt der Testung der Person an, aber auch darauf, ob der Corona-Test korrekt durchgeführt wurde in Hinsicht der Abstrichnahme. Zudem tragen nicht alle, die sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankt haben eine wirklich hohe Virenlast in sich. Dennoch gilt ein PCR-Test sicherer als ein Schnelltest. Diese Tests verfügen über eine hohe Sensitivität. Bei diesem Verfahren spielen der RT-Wert und der CT-Wert eine große Rolle. Je höher diese Werte sind, umso genauer ist das Ergebnis bzw. umso wahrscheinlicher ist es, dass es sich um ein positives Befunden auf die Coronaviren handelt.

 

PCR-Schnelltest

Ebenfalls auf dem PCR-Verfahren beruhen aber auch PCR Corona-Schnelltests. Diese werden ebenfalls im Labor ausgewertet, wobei dieses Labor sich auch in einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis befinden kann. Und das bedeutet für die Testperson, dass diese auch nur wenige Minuten und nicht Tage auf das Testergebnis warten muss. Für den Fall, dass bei der getesteten Person allerdings Symptome vorliegen, der Corona-Antigentests allerdings negativ auf Corona ausfällt, wird in der Regel auch ein PCR-Test angeordnet, um sicherzugehen, dass die Person nicht doch erkrankt ist mit Coronavirus SARS-CoV-2. Dies sieht auch die Nationale Teststrategie vor, wenn es darum geht, dass bei einer infizierten Person ansonsten alles dafürspricht, dass diese sich mit Corona erkrankt hat. Vorgenommen wird der Abstrich für die Probe für diese Art von SARS-CoV-2 Test durch geschultes Personal. Diese Art von Corona-Schnelltest gilt daher auch als zuverlässig. Unter idealen Bedingungen dauert es dabei vom Abstrich bis zu dem Zeitpunkt, bis die Testperson Bescheid weiß, ob Corona vorliegt oder nicht, drei bis fünf Stunden. Im ungünstigen Fall vergehen allerdings von der Abstrichentnahme bis zur Mitteilung des Ergebnisses mehr als 24 Stunden. Da die möglicherweise mit dem Coronavirus infizierte Person andere Personen anstecken könnte in dieser Zeit, ist es wichtig, dass sich die Testperson, bis das Testergebnis vorliegt, in Quarantäne begibt. Der große Vorteil von dieser Art Corona-Schnelltests ist, dass die Polymerase-Kettenreaktion angewandt wird für die Analyse der Proben, aber der Transport der Proben zum weiter entfernten Labor entfällt. Der Nachteil dieser Tests ist, dass die teurer sind als die Variante, die im Labor analysiert wird. Dennoch wird diese Art von Corona-Schnelltest in Notaufnahmen, Ambulanzen und Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Die Auswertung der Proben erfordert medizinische Vorkenntnisse und eignet sich daher nicht für den Heimgebrauch.

 

Antigen-Schnelltest

Für Zuhause geeignet und ab März laut Bundesgesundheitsminister Spahn auch ausreichend verfügbar ist der Antigentest. Auch hier handelt es sich um eine Testung, die binnen von kurzer Zeit Ergebnisse bringt. In der Regel soll es eine halbe Stunde dauern bis der Teststreifen anzeigt, ob man sich mit SARS-CoV-2 angesteckt hat oder nicht. Diese Antigen-Schnelltests sollten die Nachweise anzeigen wie bei einem Schwangerschaftstest. Auch die Handhabe von diesen Tests ist sehr einfach und für einen Laien leicht verständlich. Es soll sich nämlich nicht um einen Abstrichtest handeln, sondern um einen Test, bei dem Gegurgelt wird bzw. der Speichel aus dem Mund eine Rolle spielt. Das heißt, es muss sich keiner vor das Geschäft stellen oder das Restaurant, das er betreten möchte und sich ein Stäbchen in den Nasen-Rachen-Raum schieben Beim Gurgeln bzw. dem Ausspucken von Speichel kann kein großer Fehler gemacht werden und unangenehm ist die Prozedur auch nicht. Die Antigen-Schnelltests sollen in der Apotheke gekauft werden können, wobei auch schon heute eine Testung – nach dem PCR-Schnelltestverfahren heute schon in Apotheken möglich ist. Die Frage, die sich hier natürlich stellt, ist die nach der Zuverlässigkeit von solchen Coronavirus Antigen-Schnelltests. Das Robert-Koch-Institut hat allerdings inzwischen bestätigt, dass ein Antigen-Test als recht zuverlässig gilt. Allerdings auch nur mit Einschränkungen. Denn ist die Viruslast zu gering, zeigt der Antigen-Test eher ein negatives Testergebnis an. Wird beim Antigen-Test allerdings einen positiven SARS-CoV-2 Befund an, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass die Person an COVID-19 erkrankt ist, auch wenn sie keine Symptome zeigt. Dieses Verfahren gilt somit als recht zuverlässig, wobei der positive Antigen-Test für die Gesundheitsämter nicht bedeutet, dass eine Person wirklich an COVID-19 erkrankt ist. Fällt daher ein Antigen-Test positiv aus, muss die Person zur sicheren Abklärung einen bewährten PCR-Test machen. Erst wenn dieser ebenfalls – wie der Antigen-Test positiv ausfällt, gilt die Person als mit SARS-CoV-2 infiziert und vom Robert-Koch-Institut entsprechend als einer der COVID-19-Fälle geführt.

 

Der Antikörper-Test

Bekanntlich bildet der Mensch Antikörper gegen eine Erkrankung aus, die er bereits durchgemacht hat. Da es bei SARS-CoV-2 um eine Viruserkrankung geht, die auch völlig symptomfrei ablaufen kann, ist es schwer herauszufiltern zum jetzigen Zeitpunkt wie groß die Zahl der Menschen in Deutschland ist, die sich bereits mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert hatten. Beim Robert-Koch-Institut gibt es dazu noch keine Statistik. Abhilfe könnte hier der Antikörper-Test schaffen. Dieser kommt tatsächlich auch schon vereinzelt zum Einsatz. Und zwar bei Personen, bei denen es nahliegend ist, dass sie sich mit SARS-CoV-2 vermutlich angesteckt haben, weil sie zum Beispiel als im Frühjahr 2020 die Testungen noch nicht so intensiv waren mit SARS-CoV-2 infizierten Personen engen Kontakt hatten. Die können Arbeitskollegen gewesen sein oder die Familie. Sobald SARS-CoV-2 den Körper einmal befallen hat, bildet der Körper danach Antikörper und sollte eigentlich gegen eine weitere Infektion mit dem gleichen Coronavirus Sars-CoV-2 Virenstamm immun sein. Allerdings hört man immer wieder von wiederholten Infektionen. Allerdings ist heute davon auszugehen, dass es sich hier um Mutationen handelt, die zu einer neuerlichen Infektion der gleichen Person führten. Wie alle Viren, so ist auch das Coronavirus mutiert und hat mehrere Virenstämme gebildet – vergleichbar mit den Grippeviren. Noch ist allerdings völlig unklar, ob die Zweitinfektion mit Coronaviren in Form der Mutationen nun grundsätzlich nur zu milden Verläufen führt oder sogar zu schweren Verläufen. Hier spielen natürlich eine Reihe von Faktoren eine Rolle, wie das Alter des Covid-19-Patienten und wie gut sich der Patient von der vorherigen Coronainfektion erholt hat.

 

Antikörper-Tests können jedoch nur dann anschlagen während der Covid-19-Pandemie, wenn sich aufgrund von der Erkrankung oder der Corona-Impfung, die es seit Ende Dezember 2020 gibt in Deutschland, im Körper Antikörper gebildet haben. Wie auch auf den anderen Bereichen was die Coronaviren angeht, wird es für die Forscher noch viel geben, was abzuklären ist, bis man sich sicher sein kann, dass eine Corona-Impfung auch wirklich schützt, sowohl von den Mutationen wie auch vor der Übertragung der Viren.

Corona Juckreiz ist eine Folge von Corona

Je länger die Corona-Pandemie dauert, umso mehr lernen die Mediziner über diese Viruserkrankung. Dies gilt vor allem für die Symptome. So kann SARS-CoV-2 auch allergische Reaktionen auslösen, also noch andere Symptome hervorrufen außer Schnupfen, Husten. Dies gilt vor allem, wenn es zu einem schweren Verlauf kommt. Es ist schon seit Monaten so – eigentlich schon seit dem Beginn der Pandemie, dass immer wieder neue Symptome entdeckt werden. Grund dafür ist, dass die Infektion SARS-CoV-2  mehrere Organsysteme betreffen kann und dadurch unterschiedliche Facetten aufzeigt. Seit einiger Zeit deuten sich auch dermatologische Symptome an, die bereits ausführlich vom British Journal of Dermatology beschrieben wurden. Eines dieser dermatologischen Symptome ist Juckreiz. Juckende Haut ist dabei für viele Menschen, die trockene Hautstellen oder andere Hauterkrankungen haben oder hatten, dabei nicht neu. Die erkrankten Patienten, die eine Infektion COVID-19 mit dermatologischen Anzeichen haben, kämpfen tatsächlich in den meisten Fällen gegen schwere Verläufe der COVID-19 Erkrankungen an.

 

Zur Definition: Was ist Pruritus?

Wenn es auf Hautstellen juckt, dann kann man durchaus von einem solchen Reiz sprechen. Dieser Reiz tritt als Krankheit zum Beispiel nach einem Insektenstich auf. Doch auch bei Hautallergien und Hauterkrankungen sind juckende Hautstellen nicht unüblich. Das Jucken kann in allen Fällen sehr lästig sein und reizt den Menschen regelrecht dazu an den betroffenen Hautstellen sich zu kratzen. Dies sollte aber vermieden werden. Denn der Reiz, medizinisch als Pruritus bezeichnet, ist eine Missempfindung der Haut, die aber das Verlangen auslöst, sich an der betroffenen Stelle zu kratzen. Das Jucken wird von den Betroffenen als sehr unangenehm oder sogar als quälend empfunden. Doch das Kratzen der Hautstellen sorgt nur kurzzeitig für eine Linderung. Vielmehr kann das Kratzen zu Hautverletzungen führen. Und diese Verletzungen können wiederum zur Folge haben, dass sich der Reiz verstärkt und man nur noch mehr juckt und dass durch das ständige Kratzen die Hautstellen aufgerissen werden, bluten und so der Weg frei ist, dass Bakterien eindringen in die frische Wunde und es zu Entzündungen kommen kann. Auch eine Narbenbildung ist nicht ausgeschlossen. Dies sind Dinge, die Eltern schon ihren Kindern beibringen, wobei man früher tatsächlich davon ausging, dass das Jucken von Hautstellen eine abgeschwächte Form des Schmerzes sei.

 

Corona und juckende Hautstellen – man forscht noch

Zurück zum den juckenden Hautstellen in Verbindung mit einer Infektion mit COIVD-19: Der Coronavirus SARS-CoV-2 kann tatsächlich die Krankheit Pruritus auslösen, was für eine Virusinfektion nicht unüblich ist. Auch bei anderen grippalen Beschwerden treten oftmals Reize auf, die zum Jucken anreizen auf Hautstellen. Darüber hinaus sind auch alle möglichen Formen von Hautausschlägen nicht unüblich bei einer Virusinfektion, zum Beispiel bei Röteln, bei Masern oder bei Windpocken, die alle zu den Viruserkrankungen gehören. Dass Pruritus auch bei einer Corona-Infektion auftritt ist aus diesem Grund – das muss immer wieder gesagt werden – überhaupt nichts Ungewöhnliches. Darüber hinaus treten auch andere Arten von Hautausschlägen auf, wie Bläschen oder sogar Pseudo-Frostbeulen bzw. Rote Flecken und juckende Quaddeln. Das klinische Muster von Pruritus zeigt sich dabei vor allem bei jüngeren Patienten, die gerade eine Corona-Infektion durchmachen. Es sind dabei markante Stellen, an denen es zu Pruritus kommt, wie zwischen den Zehen und an den Fingern. Vor allem durch das abzeichnen des Symptoms an den Zehen wurde schon vor einiger Zeit der Begriff des Corona-Zeh geprägt. Deutsche Forschungen in Bezug auf das abzeichnen  von Pruritus gibt es bisher noch nicht. Es gibt nur wenige Mediziner in Deutschland, die sich mit diesem Thema befassen. Dafür haben schon italienische und spanische Ärzte in diversen Arbeitsgruppen Pruritus in Zusammenhang mit der Infektion COVID-19 erforscht am Patient und die Veränderungen der Haut dokumentiert und beschrieben. Allerdings kam man hier noch zu keinem abschließenden Ergebnis. Man weiß also noch sehr wenig über die Krankheit Pruritus und wann es auftritt bzw. in welcher Altersgruppe verstärkt – denn nicht nur ein junger Patient kann davon betroffen sein, sondern auch ein Patient mittleren Alters oder ein Patient im höheren Alter. Was aus den Studien bisher abgelesen werden konnte ist nur, dass der jeweilige Patient, bei dem Pruritus auftrat tatsächlich positiv auf das Coronavirus getestet wurde und dass Pruritus selten auftritt.

 

Die Forschungen haben allerdings bisher ergeben, dass eine Rötung oder Pusteln oder eine Schwellung, die Pruritus auslöst, nach dem Abklingen der COVID-19 Erkrankung schnell wieder verschwinden. Nur selten hat ein Patient auch nachdem er negativ auf das Coronavirus getestet wurde nach einer Erkrankung noch mit Pruritus zu kämpfen. Das heißt praktisch: So schnell der Hautauschlag aufgetreten ist in Kombination mit Pruritus, so schnell verschwindet er auch wieder nach dem Abklingen der Krankheitssymptome. Ob jedoch, während der Hautausschlag auftritt in Kombination mit Pruritus auch andere Organe in diesem Bereich betroffen sind, das konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden, da die Symptomatik bei den Corona-Patienten sehr unterschiedlich ist.

 

Tatsache ist, dass die Bläschen und anderen Formen von Hautausschlägen schon in der Frühphase einer COVID-19-Erkrankung abzeichnen und gleich die Verbindung mit Pruritus haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das Abzeichnen solcher Corona-Symptome durchaus darauf hinweisen können, dass eine Infektion COVID-19 vorliegt. Allerdings müssen in diesem Fall auch noch andere Symptome abzeichnen, wie Husten und Fieber. Bei Menschen, die an einer Hauterkrankung leiden und sowieso schon Hautausschläge haben, kann diese Art der frühen Diagnose entsprechend nicht stattfinden, da Fieber und dass gehustet wird nicht als eindeutige Symptome für COVID-19 gelten, vor allem nicht im Winter, wo eh Erkältungssaison herrscht.

 

Somit ist es tatsächlich sehr schwer Veränderungen auf der Haut eindeutig mit einer Corona-Virus Ansteckung eindeutig in Verbindung zu bringen. Vor allem auch weil die Krankheit Pruritus auf der Haut auch eine andere Ursache haben kann, wie eben einen Insektenstich.

 

Schwellungen der Lymphknoten

Etwas eindeutiger wird in einer frühen Phase einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus die Lage, wenn der Arzt bei einer Untersuchung geschwollene Lymphknoten feststellt und gleichzeitig der Reiz des Juckens von Hautstellen auftritt und ein gleichzeitiger Ausschlag. Denn geschwollene Lymphknoten können durchaus eine Krankheit einer Ansteckung mit dem Sars-Virus sein. Dabei sind auch geschwollene Lymphknoten bei vielen Viruserkrankungen nicht selten. Dies betrifft vor allem Windpocken und Masern und Röteln. Da aktuell in Deutschland allerdings keine Ausbrüche dieser Erkrankungen vorliegen, wird bei geschwollenen Lymphknoten bei der Untersuchung beim Arzt doch ein bisschen genauer geschaut und wenn noch zum Beispiel Fieber als Krankheit hinzukommt ein PCR-Test auf das Sars-Virus angeordnet bzw. gleich vom Arzt durchgeführt.

 

Noch eindeutiger wird die Lage und der Verdacht auf eine Infizierung mit dem Virus, wenn eine Hautveränderung in einem bestimmten Muster vorliegt, wie sie sonst bei Allergien abzeichnen würde. In Studien, die sich mit dem Thema Hautveränderung in Zusammenhang mit dieser Viruserkrankung befassen, haben insgesamt fünf Ausschlag-Muster identifiziert, die bei Corona-Patienten immer wieder abzeichnen , wenn diese unter Pruritus an bestimmten Hautstellen, vor allem zwischen den Zehen oder den Fingern klagen. Hierzu gehören neben der Nekrose auch die urtikarielle Läsionen. Und liegt dann trockener Husten vor und sind die Patienten fiebrig, kann fast schon mit Sicherheit ausgesagt werden, dass ein PCR-Test ein wohl positives Testergebnis auf das Sars-Virus bringt. Es muss hier allerdings auch immer wieder gesagt werden, dass eine solche Hautveränderung selten ist und Patienten jeden Alters betreffen kann. Genau das macht die Diagnose letztlich so schwer. Genauso gut kann es sein, dass dem Juckreiz eine Allergie zugrunde liegt, die sogar abzeichnen kann, wenn jemand etwas gegessen hat, auf das er allergisch reagiert.

 

Pruritus behandeln

Wenn nun Covid-19-Patienten an Pruritus und einer Hautveränderung leiden, werden diese Symptome bzw. Beschwerden im Rahmen der Coronabehandlung natürlich auch therapiert. Aus diesem Grund ist es heute nicht mehr selten, dass auf den Coronastationen auch Dermatologen ein- und ausgehen und sich um die Folgende Symptome, die bei den Covid-19-Patienten in Zusammenhang mit Pruritus an Hautstellen eine Behandlung ausführen. Denn zu der Belastung an dieser Viruserkrankung zu leiden und im Krankenhaus zu sein, kommt noch die Belastung durch den Pruritus hinzu. Dies kann um so schwerer wiegen, als das Patienten, die an dieser Viruserkrankung leiden eh schon eine Hauterkrankung haben, die sie eh schon belastet.


Das Fatale an der Situation ist, dass Pruritus durch psychischen Stress, unter dem die Patienten, die erkrankt sind an diesem Virus, noch verstärkt wird. Aus diesem Grund heißt es letztlich auch für die behandelnden Ärzte, dass diese dafür sorgen müssen, dass die Patienten so wenig Stress wie möglich haben. Es handelt sich zum Glück um keinen chronischen Pruritus, wogegen letztlich bzw. langfristig nur eine medikamentöse Behandlung erfolgsversprechend helfen würde. Denn nach maximal 14 Tagen, wenn die Viruslast wieder nachlässt, nimmt auch der Pruritus in aller Regel wieder ab. Es sind weltweit nur wenige Fälle bekannt, in denen der Pruritus auch nach dem vollständigen Abklingen der Symptome der
Coronavirus-Infektion weiterhin andauerte. Zudem verschwinden auch die Veränderungen an den Hautstellen nach dem Abnehmen der Viruslast wieder.

 

Einige Forscher vermuten inzwischen sogar, dass die Veränderungen an den Hautstellen und der Pruritus in Zusammenhang mit der Sars-Viruserkrankung sogar durch Stress ausgelöst werden könnte. Grund dafür ist, dass der Körper erkrankt ist und dass man auch weiß, dass man an einer Krankheit leidet, die schon sehr viele Menschen das Leben gekostet hat. Bekannt ist, dass einige Erkrankungen durchaus durch Stress ausgelöst werden können. Das würde letztlich aber nur den Pruritus erklärten, nicht aber die Ausschläge an meist bestimmten Hautstellen wie den Fingern, den Zehen und dem Rumpf.

Wer beschließt die Corona Beschlüsse in der Coronavirus-Pandemie?

Von wem wird Deutschland eigentlich in der Corona-Krise regiert? Die Wahrnehmung der Menschen ist hier ganz unterschiedlich. Einige haben das Gefühl, dass das Parlament, also der Bundestag bzw. der Bundesrat in der Krise seine Macht für die Regierung völlig abgetreten hat an die Bundeskanzlerin Angela Merkel und an die 16 Ministerpräsidenten der Länder. Nach einem Jahr Corona-Pandemie sind aber nicht nur die Bürger in Deutschland sichtlich erschöpft, sondern auch Kanzlerin Merkel und eben die 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer. Tatsache ist, dass bis heute keine Verordnung existiert, die Kanzlerin Merkel und den 16 Länderchefs eine solche offenkundige Macht einräumt, die Verordnungen zulässt, die im Bund-Länder-Gipfel alle paar Wochen beschlossen werden. Viele Bürger bzw. immer mehr Bürger bekommen den Eindruck, dass die Gegend in der Corona-Pandemie notregiert wird. Viele fragen sich auch, ob die Beschlüsse, die Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten fassen so wirklich von Gesetzesseite Bestand haben können. Es muss hier gesagt werden, dass das so ist, auch wenn die Opposition im Bund, das auf gewisse ablehnt und auch für nicht richtig hält. Doch das Infektionsschutzgesetz, das 2020 beschlossen wurde, räumt Kanzlerin Merkel, aber auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Menge Rechte ein, wie auch den 16 Ministerpräsidenten, die die Corona-Lage in der Gegend am besten kennen und nach besten Wissen und Gewissen diese Lage inder Gegend in der Bund-Länder-Runde ein und fassen mit Kanzlerin Merkel gemeinsam die Beschlüsse, die nun, da die SARS-CoV-2 Fallzahlen merklich sinken überall im Land. Allerdings scheint vielen Bürgern so manche Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie doch ein bisschen irrwitzig. Dabei wird auf dem Corona-Gipfel alle paar Wochen zwischen Bund und den Länderchefs nur das besprochen, was zuvor schon von den jeweiligen Experten aus Landes- oder Bundesebene ausgearbeitet wurde. Auf dem Corona-Gipfel wird abgewägt durch die Beteiligten, welche Maßnahme nun sinnvoll oder welche Maßnahme weniger sinnvoll bzw. überhaupt möglich ist von ihrer Durchführung her.

 

Lockerungen im Lockdown?

Die Verantwortlichen von Bund und Länder betonen bei ihren Treffen immer wieder in den jeweiligen Pressekonferenzen, dass die Bundesländer was die Umsetzung der Maßnahmen betrifft möglichst eng beieinander bleiben möchten, dass das die Menschen in der Gegend nicht zu sehr verwirrt. Zudem wissen die Länderchefs, dass es gerade in den Grenzregionen sehr viele Pendler gibt, die sich sonst immer wieder an neue Regeln anpassen müssen – einmal, wenn sie zuhause sind und dann, wenn sie auf der Arbeit sind. Die Bürger haben gerade in der jetzigen Phase, in der die SARS-CoV-2 Fallzahlen zurückgehen allerdings den Eindruck, dass ein jedes Bund-Länder-Gespräch nicht den Wunsch nach Öffnung von Geschäften mit sich bringt, sondern eine weitere Verschärfung bzw. eine Verlängerung des Lockdown. In den letzten Monaten seit dem 2. November 2020 war dies jedenfalls so. Seit Mitte Dezember herrschen zudem noch strengere Kontaktbeschränkungen, was den Menschen mehr und mehr zu schaffen macht. Doch Geschäfte öffnen ist in der Corona-Pandemie, in der Kontakte vermieden werden müssen, schwerer als diese zu schließen. Und noch sind die Corona-Fallzahlen, die das Robert-Koch-Institut meldet täglich noch viel zu hoch, als dass aktuell tatsächlich von Lockerungen gesprochen werden kann. Ein Problem der Corona-Verordnung ist jedoch, dass nicht alles so läuft, wie Bund und Länder das ihrem Corona-Gipfel immer beschließen. So sind bis heute die versprochenen Hilfen an die Gastrobetriebe und an andere Branchen in Milliarden Euro Höhe bis heute noch nicht vollständig ausgezahlt worden bzw. bei vielen Unternehmen, die zwangsweise in der Corona-Krise schließen mussten, nur zum Teil angekommen. Andere Unternehmen konnten nicht einmal Hilfen beantragen, die sie bzw. ihr Unternehmen durch den Lockdown bringt bzw. durch die nächsten Wochen und ihnen einen Re-Start ermöglicht. Es geht hier um eben diese Milliarden Euro, also nicht nur um Millionen Euro. Der Grund, warum Lockerungen im Moment wohl immer noch nicht in Betracht kommen ist jedoch, dass das SARS-CoV-2-Virus derzeit Mutationen bildet, die das Geschäfte öffnen und die Öffnung von Bereichen wie den Amateursport wohl noch für eine Weile in weite Ferne rücken. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten und damit Bund und jedes Bundes-Land fahren aus diesem Grund mit ihren Entscheidungen beim Corona-Gipfel „auf Sicht“ und möchten auf jeden Fall gemeinsam entsprechende Beschlüsse fassen, um die Menschen in der Gegend auch weiterhin auf ihrer Seite zu haben. Würde jedes der Bundesländer seine eigenen Entscheidungen im Lockdown treffen, wie das zum Teil im Frühjahr 2020, als die Corona-Pandemie begonnen hatte, wäre das für alle in der Gegend wieder zu verwirrend. Aus diesem Grund wurde bei einem der letzten Corona-Beschlüsse auch noch einmal betont, dass auch wenn in der Gegend die Inzidenz von 35 erreicht es erst dann Lockerungen gibt, wenn das Nachbar-Bundesland ebenfalls annährend an diese Inzidenz heranreicht. Eine Öffnung von Geschäften in einem Bundesland wäre nach der Meinung von allen Ministerpräsidenten nicht verantwortungsbewusst, da es sonst zum Einkaufstourismus kommt und das Corona-Virus womöglich wieder in einen Landkreis getragen wird, der es bisher gut schaffte, die Sieben-Tage-Inzidenz auf einem niedrigen Niveau zu halten. Allerdings hat das gemeinsam Handeln auch teils Grenzen. Denn immer wieder – das war auch schon 2020 so – gibt es Ministerpräsidenten, die etwas ausscheren und der einen oder anderen Branche durchaus Öffnung verspricht. Tatsächlich öffnen sollen die Geschäfte aber erst dann, wenn das Robert-Koch-Institut für ein Bundesland oder auch den Bund eine Inzidenz von 35 meldet. Ob das letztlich auch so realisiert wird, das wird der nächste Corona-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs zeigen.

 

Wenn man sich das so durchliest, dann bekommt man tatsächlich den Eindruck, dass auf diesen Bund-Länder-Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel willkürlich über das Schicksal der Menschen in Deutschland entschieden wird. Dies betrifft aktuell nicht nur die Debatte um die Öffnung von gewissen Branchen im Lockdown, sondern auch jede andere Maßnahme, wie das Tragen von OP-Masken statt der Alltagsmaske aus Stoff, was Anfang 2021 für Handel und den Öffentlichen Nahverkehr beschlossen wurde. Wie schon erwähnt, handelt es sich dabei bei den Vorschlägen für eine jede Maßnahme nicht um die Vorschläge der Ministerpräsidenten oder von der Bundeskanzlerin oder Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, sondern um Ausarbeitungen von Experten, die für die jeweiligen Landesregierungen und den Bund arbeiten. Der jeweilige Ministerpräsident ist in diesem Fall auch nur der Bote für diese Vorschläge, muss aber natürlich auch von den Maßnahmen, die zu Corona-Pandemie Bekämpfung dienen sollen, überzeugt sein. Tenor ist bei den virtuellen Treffen der Ministerpräsidenten dann, dass man gemeinsam vorgeht und die Beschlüsse für alle mehr als 82 Millionen Einwohner in Deutschland gelten. Beraten wird die Runde, die die Corona-Beschlüsse auch nur berät in dieser Runde, auch vom Robert-Koch-Institut und von anderen Experten, die aus den ganz unterschiedlichen Sparten stammen. Darunter befinden sich auch Virologen, die über die aktuelle Corona-Lage informieren und ihre Einschätzung abgegeben welche Maßnahme wie wirken könnten – im negativen und natürlich auch im positiven Sinn. Bisher war es so, dass vor allem diese Experten stets von einem zu frühen Ende des Corona-Lockdown warnten. Es muss in der aktuellen Situation auch leider gesagt werden, dass die Zahlen, die das Robert-Koch-Institut täglich übermittelt auch wohl durchaus noch deutlicher zurückgehen müssen, bevor es zu einer Lockerung in irgendeiner Branche kommen kann. Hört man sich dabei in der Bevölkerung um, was immer wieder in Form von repräsentativen Umfragen getan wird, hört man bisher immer noch heraus, dass viele die bisherigen Corona-Maßnahmen für immer noch für nötig halten und einige sogar dafür sind diese zu lockern und die Geschäfte aus diesem Umstand heraus wieder öffnen sollten. Vor allem verstehen einige Menschen nicht, warum zum Beispiel in Hessen Gärtnereien geöffnet sind, Baumärkte indes geschlossen sind.

 

Die Beschlüsse, die letztlich in Bezug auf die Corona-Maßnahmen getroffen werden, auch wegen Geschäfte öffnen bzw. welche Branche schließen (wenn die Fallzahlen wieder steigen), müssen dann natürlich auch umgesetzt werden. Bevor es aber soweit ist, durchlaufen die Beschlüsse in in der Gegend den entsprechenden Landtag und müssen dort genehmigt werden. Bisher war es allerdings nicht einmal der Fall, dass ein Bundestag eine Maßnahme abgelehnt hätte. Das heißt, was zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder beschlossen wurde, fand bisher immer die Zustimmung des jeweiligen Landtages. Und das ist es auch, was die Menschen im in der Gegend zurzeit etwas beunruhigt. Zwar erheben einzelne Politiker in der Corona-Pandemie schon lange ihre Stimme wettern dagegen, dass die Beschlüsse, die von Bund und den Bundesländern gefasst werden, eigentlich der Zustimmung des Bundestags und des Bundesrats bedürfen, allerdings stoßen diese Forderungen auf wenig fruchtbaren Boden.

 

Hoffnungsschimmer Impfungen und Schnelltests

Corona kennt dabei keine Grenzen und die Corona-Pandemie wird die in der Gegend noch lange beschäftigten. Umso wichtiger erscheint aber immer mehr Politikern wirklich, dass gemeinsam durch die Corona-Krise gegangen wird. Gerade das Gastro- und Hotelgewerbe fühlt sich sehr benachteiligt, da es oftmals, wenn über die Rücknahme einer Maßnahme wie die Schließung von Geschäften gesprochen wird, das Gastro- und Hotelgewerbe nicht einmal erwähnt wird. Definitiv ist dieser Bereich aber schon seit 02. November 2020 komplett geschlossen, was vor allem für die Hotelbetriebe zutrifft, die keine Speisen zur Abholung oder zum Liefern anbieten können, wie Restaurants.

 

Hoffnung versprechen aber die fortschreitenden Impfungen und die Möglichkeit von Schnelltests. Allerdings ist das mit der Corona-Schutzimpfung in Deutschland so eine Sache, denn aktuell stehen nicht viele Impfdosen zur Verfügung, da alle drei bisher zugelassenen Impfstoffe von drei unterschiedlichen Herstellern offenbar zu spät bestellt wurden von der EU-Kommission, die sich entschlossen hat für alle Mitgliedsstaaten gemeinsam Corona-Impfstoff zu bestellen. Die Corona-Impfung könnte aber, wenn sie in den nächsten Monaten für viele Menschen zur Verfügung steht, bald für sinkende Corona-Fallzahlen sorgen und damit die Corona-Pandemie endlich in den Griff zu bekommen. Über Vorteile in Bereichen wie Gastro oder Hotellerie für Geimpfte ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu denken. Einige Verbandsvorschläge der DEHOGA hatten darüber allerdings schon laut nachgedacht. Allerdings verbietet sich die Diskussion aktuell, da nur sehr wenige Menschen überhaupt Zugang zur Corona-Impfung haben.

 

 

Schulen werden geöffnet

Allerdings spielt auch das Thema Impfen bei den Bund-Länder-Beratungen immer wieder eine wichtige Rolle. Die wichtigsten Fragen sind seit Januar 2021, wo die Debatte um eine Lockerung von Maßnahme nach Maßnahme aufgekommen ist, inwieweit sich die Aufhebung der Corona-Maßnahmen Stück für Stück auf die Covid-19 Fallzahlen auswirken wird. Mit der teilweisen Öffnung der Schulen im Wechselunterricht ist nun erst einmal ein Schritt getan, der die Fallzahlen allerdings wieder in die Höhe treiben könnte. Dabei wurden von den Ländern auch Millionen Euro nun für die Schutzmaßnahmen an Schulen ausgegeben. Die Investitionen fließen dabei in Luftfilter und andere Maßnahmen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich am Lüftungskonzept der Schulen erst einmal nichts ändern. Beschlüsse dazu treffen – da Schule Ländersache ist – die jeweiligen Bundesländer. Aktuell gibt es gerade zu diesem Punkt nicht ein Vorgehen der Bundesländer, das man als gemeinsam bezeichnen kann. Einige Bundesländer zögern noch was die Schulöffnungen angeht, gerade weil befürchtet wird, dass das Corona-Virus hier einen sehr guten Nährboden findet und es wieder in die Familien getragen wird, wo es immer noch sehr viele ungeimpfte ältere Menschen gibt, die am Corona-Virus schwer erkranken und sterben können. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte hier in der Bund-Länder-Runde plädiert die Schulen noch bis Ende Februar 2021 geschlossen zu halten, gerade weil sich in der Corona-Pandemie derzeit eine Wende abzeichnet – die Fallzahlen nach unten gehen, wie auch die tägliche Inzidenz und das obwohl die Mutationen im Januar 2021 der Corona-Pandemie in anderen Ländern neuen Nährboden schaffte. Von einem gemeinsam handeln, kann man also gerade in der Bildungspolitik nicht sprechen. Dabei führen die Öffnungen der Schulen – wenn auch nur im Wechselunterricht – zu einer Entlastung der Eltern in der Corona-Pandemie. Diese waren gemeinsam mit ihren Kindern bisher gezwungen zuhause zu bleiben, da vor allem Kinder bis zur 6. Klasse nicht unbedingt sich zuhause vor dem PC alleine zurechtfinden. Doch gerade in der Bildungspolitik steht auch der Bund in der Kritik. Denn in der Phase der Corona-Pandemie als die Fallzahlen niedrig waren im Sommer, hatte man es nicht geschafft die Bundesländer dazu zubewegen in den Ausbau der Digitalisierung der Schulen zu investieren. Doch auch von der Seite der Bundesregierung kam kein entsprechendes Milliarden Euro Angebot bzw. Hilfe für die Länder. Dies rächte sich im November 2020, als Deutschland in den zweiten, nun noch heftigeren und längeren Schließungszeitraum, seit Frühjahr 2020 ging in der Folge von rasant im Herbst 2020 ansteigenden Fallzahlen. Viele Politiker werfen hier vor allem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Versäumnisse vor, der nun aber Schnelltests für jedermann ab März 2021 versprochen hat – vielleicht auch eine Hoffnung auf ein baldiges Ende der Schließungsmaßnahmen im Dauerlockdown?